Flow Wing
Sinnvolles Tuning für dein Aero-Road, Gravel und Bahnrad.
Maximale Aerodynamik in Kombination mit spürbarem Komfort.

Warum entwickelt man einen eigenen Lenker,
wenn es bereits hunderte Modelle auf dem Markt gibt?
Die Antwort ist einfach:
Weil wir keinen Lenker gefunden haben, mit ...
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wirksamer Verbesserung der Aerodynamik,
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durchdachte praxiserprobte Ergonomie,
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nicht zu große Lenkerbreiten,
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nicht zu wenig aber auch nicht zu viel Rise (Anhebung),
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montagefreundlichem Kabelkanal,
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sinnvollem (UCI-legalem) Flare und
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der Möglichkeit, einen Aero-Aufleger oder anderes Zubehör zu montieren.
Für uns ist das Cockpit – neben Reifen und Übersetzung – das Herzstück des Rades.
Es entscheidet über Kontrolle, Gleichgewicht und wie sich das Rad anfühlt.
Unsere Idee
Wir haben nach dem perfekten Rennrad-Lenker gesucht, der Aerodynamik, Ergonomie, Dämpfung und Wartungsfreundlichkeit vereint – und da wir keinen fanden, haben wir ihn selbst entwickelt.
Vom Rennfahrer für den Rennfahrer.
Egal ob auf perfektem Asphalt oder rauem Schotter. Der Flow Wing muss Kontrolle bieten, dir eine aerodynamische Position ermöglichen und sich in allen Griffpositionen komfortabel anfühlen.
Zudem soll der Lenker einen Rise (Anhebung) und geringen Drop (Tiefe im Unterlenker) haben, damit dein Rad komfortabler wird oder alternativ, du weniger Spacer fahren und dein Rennrad bei gleicher Lenkerhöhe optisch sportlicher gestallten kannst.

Details zu unseren Ideen und Innovationen

Der leichte Knick an dieser Stelle gibt der Hand eine sichere Griffposition im Unterlenker und unterstützt den festen Halt beim Bremsen.

Sieht nur unbedeutend aus, ist aber eine Wohltat für den Mittelhandknochen. Dort liegt viel Gewicht und durch die Abflachung verteilt sich das besser auf die Knochen.

Hier eine Ansicht, mit der du die seitliche Form siehst. Nicht nur die Profile ändern sich, sondern auch die Linienform. Das hat nichts mehr mit einem Lenker aus Aluminium zu tun.

Der leichte Knick an dieser Stelle gibt der Hand eine sichere Griffposition im Unterlenker und unterstützt den festen Halt beim Bremsen.
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Entwicklung
Der Flow-Wing ist nicht einfach nur ein neuer Lenker -
er ist die Weiterentwicklung des bewährten Cross-Wing.
Über einen Zeitraum von 14 Monaten haben wir mehr als 40 Versionen entwickelt und zum Testen und Optimieren 30 Prototypen im 3D-Drucker hergestellt.
Die Innovation steckt im Detail. Um die komfortabelste Griffposition für jede Handhaltung zu garantieren, besteht der Lenker aus 20 verschiedenen Profilen pro Seite.
Deswegen ist der Lenker vergleichbar mit einem Flugzeugflügel und hat den Namen "Wing".
Der Zusatz "Flow" kommt vom perfekten und Greifgefühl, das "süchtig" macht.
Wer den Lenker einmal in der Hand hat, spürt diesen Unterschied sofort.
Was war uns noch wichtig
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Formfreiheit: Wir wollten den Lenker so frei und perfekt wie möglich gestalten, wie es für unsere aerodynamischen und ergonomischen Bedarf nötig ist.
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Ergo-Drops: Mit einem geringen Drop von nur 93mm greifst du bequem im Unterlenker, ohne zu tief zu sitzen.
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Dämpfung: Der Flow-Wing nutzt eine Mischung aus T800 und T1000 Carbon (mit Beskar--Stahl-Fasern verstärkt 😉), um Vibrationen effektiv zu schlucken. Der abgeflachte Oberlenker wirkt wie eine Blattfeder, absorbiert Stöße vom Vorderrad und bietet eine Vibrationsdämpfung, die besonders beim "Graveln" wichtig ist.
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Gewicht: Die 230g sind kein Bestwert, jedoch ist der Lenker damit auch für das Gravel Rennrad zugelassen. Die Erfahrungen haben gezeigt, dass das ein guter Kompromiss ist und der Lenker die meisten Stürze unbeschadet übersteht.
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Innovation: Der tiefe Kabelkanal ist eine Innovation und wurde bisher noch nirgends umgesetzt. Das ist auch ein Grund für die lange Entwicklungszeit. Wir sind stolz darauf und wissen jetzt, dass es sich gelohnt hat.
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Wir haben uns bewusst gegen Trends entschieden, die in der Praxis Nachteile bringen:
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Keine integrierte Vorbau-Einheit: Kombinierte Einheiten sind unflexibel, teuer und im Sturzfall ein Totalschaden. Wir bevorzugen eine praktikable Lösung, die individuell anpassbar bleibt.
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Sicherheit im Peloton: Viele Gravel-Lenker laufen V-förmig auseinander. Das ist in Gruppen gefährlich (Verhakungsgefahr). Unser Unterlenker bietet zwar 58mm Flare für Kontrolle, die Enden verlaufen jedoch parallel (kein Outsweep).
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Wartungsfreundlichkeit: Vollintegrierte Leitungen machen den Lenkertausch oft zum Albtraum. Unser offener Kabelkanal unter dem Oberlenker ermöglicht einen schnellen Wechsel ohne Entlüften der Bremsen – ideal für Rennfahrer und Mechaniker.
Hier das Ergebnis




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Der Flare für den breitere Griff am Unterlenker ist von Vorteil im Gelände und Sprint. Die deutlich geringere Breite an den Bremsgriffen ermöglicht eine besonders aerodynamische Position. Die ergonomische Handauflage am Oberlenker hilft besonders beim Bergauffahren und lockerem Radeln.
Die 32/39 cm und 34/41 cm Version sind unsere auf das Aero-Rennrad fokussierten Lenker, welche einen 48mm breiten Klemmbereich für den Vorbau haben. Für die Montage des Radcomputers bieten wir Halterungen für GARMIN und WAHOO an, die an den Vorbau geschraubt werden.
Die 33/40 cm Version ist modifiziert und ist unser „Universal-Lenker“. Der Klemmbereich ist hier 85mm breit und ermöglicht eine Montage von Tacho- und Lampenhalter, Aero-Ausleger, Klingel, Zusatz-Bremshebel der Shimano GRX Gruppe oder Lenkertaschen. Dieser Lenker hat somit viele Möglichkeiten, die sonst kein anderer Aero-Lenker bietet.
Wir empfehlen diese Breite auch für alle Gravel-Rennradfahrer. Die Breite ist ein guter Kompromiss und beim Fahren im Oberlenker sind die Hände weiter auseinander. Das gibt mehr Stabilität. Zudem passt eine Klingel neben den Vorbau, welche fast schon ein Muss auf den Waldwegen ist.
Ein Lenker für alles – Road, Gravel und Track
Ein weiteres Highlight ist die Vielseitigkeit des Flow-Wing.
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Road: Für alle, die eine aggressive, schmale Aero-Position suchen und Watt sparen wollen.
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Gravel: Mit einem Flare von 58 mm pro Seite bietet der Flow-Wing im technischen Gelände massive Hebelwirkung. Der Flow-Wing nutzt eine Mischung aus T800 und T1000 Carbon, um Vibrationen effektiv zu schlucken. Der abgeflachte Oberlenker wirkt wie eine Blattfeder und absorbiert Stöße vom Vorderrad.
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Speziell für Rennfahrer: Das parallele Lenkerende (kein Outsweep) verhindert, dass man sich im dichten Peloton oder bei Kriterien beim Konkurrenten verhakt.
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Zeitfahren, Langstrecke und Bikepacking: Die 33/40cm Variante ist ein Problemlöser. Mit einem Klemmbereich von 85 mm bietet der Lenker Platz für Aero-Aufsätze, Lampen, Computer oder Lenkertaschen – ideal für Ultra-Endurance-Events oder auch Zeitfahren.
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Auf der Bahn: In der 39 cm-Version schrumpft die Breite an den Hoods auf schmale 32 cm. In den Massendisziplinen auf der Bahn ist das ein relevanter Vorteil: Man ist nicht nur aerodynamischer bei 50+ km/h, sondern auch manövrierfähiger im dichten Feld.
Die Zukunft des Cockpits ist modular und schmal




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Schmaleres Profil für minimale Stirnfläche.
So sparst du Kraft, wo sie zählt: Im Wind.
Für viele Radrennfahrer ist Aerodynamik alles. Der Flow-Wing wurde speziell für nach innen gedrehte Bremsgriffe entwickelt. Diese Position mit diesem Lenker ist nicht nur UCI-legal, sondern spart dir gut 20 Watt bei 40 km/h im Vergleich zu herkömmlichen Rennlenkern.
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Aero-Hood Position: Deine Arme und Hände bilden eine windschnittige Linie, ähnlich wie bei einem Zeitfahrrad-Ausleger.
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Natürliche Ergonomie: Die leicht nach innen gedrehte Haltung entspricht der natürlichen Position deiner Hände.
"Don't fight the wind. Flow with it."
Hierfür habe ich einen Aero-Simulator, mit dem ihr diese Aero-Hood Position einstellen könnt. In der Regel werden die Hoods auf 24cm Abstand montiert. Der Simulator berechnet 21 Watt Gewinn. Das stimmt gut mit der Realität (23 Watt Unterschied zu einem 40cm breiten Lenker).
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Hier ein Auszug aus dem UCI-Regelwerk. Das Bild zeigt, dass die 10° nach innen verdrehten Bremsgriffe in Relation zum Lenker und nicht zur Fahrrichtung gemessen werden.
Die 28cm Innenbreite sind dennoch einzuhalten.
Aero und Geometrie Simulator
Technische Voraussetzungen
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Elektronische Funk-Schaltung
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Hydraulische oder mechanische Bremsen
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Integrierte oder offen laufende Bremsleitungen
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Bei einer Vorbaubreite über 50mm ist der 34/41cm Lenker passend
Der Cross-Wing bleibt weiter im Angebot und ist passend für Rennräder, die noch eine mechanische Schaltung haben.
Technische Daten
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Lenkerbreiten: siehe Bilder weiter oben
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UCI legal
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Gewicht: ca. 230g *
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Drop: 93mm
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Reach: 75mm
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Flare: 58mm je Seite (ca. 20°)
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Max. Fahrergewicht: 120 kg **
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Backsweep: ca. 20mm Verlängerung am Oberlenker nach hinten
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Vorbau- und Zubehörklemmung: 31,8mm
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Carbon-Design: schwarz matt mit bedrucktem Logo und glänzendem Dekor
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ISO 4210 geprüft: Zugelassen für Road- und Gravel Rennräder
* Gewichtsangabe aus eigener Messung und mit bis zu 5g Gewichtsdifferenz aufgrund von Fertigungsschwankungen.
** Fahrer plus Kleidung und Rucksack
Tipps für Radrennfahrer
Wer wirklich (!) einen 28cm Abstand zwischen den Bremsgriffen für hochklassige UCI-Rennen benötigt, dem empfehlen wir den Flow Wing in der 34/41cm Version. Damit haben die Bremsgriffe noch einen ergonomischen und optisch passenden Winkel nach innen. Bei der schmalen 32/39cm Version müssen diese fast gerade nach vorne eingestellt werden (siehe folgende Bilder).
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34/41cm Lenker mit 28cm Abstand zwischen den Bremsgriffen

32/39cm Lenker mit 28cm Abstand zwischen den Bremsgriffen
Für Rennfahrer die auch ab und zu ein Zeitfahren machen möchten, den empfehlen wir die 33/40cm TT Version.
Es gibt viele gute Gründe, einen Aero-Aufsatz an einem klassischen Rennlenker zu montieren.
Reduktion des Luftwiderstands
Der größte Vorteil ist die aerodynamische Optimierung. Durch den Aufsatz bringst du deine Arme eng zusammen und den Oberkörper in eine tiefe Position. Dadurch reduzierst du deine Stirnfläche massiv. Das Ergebnis: Bei gleichbleibender Watt-Leistung erzielst du deutlich höhere Geschwindigkeiten – oft ein Gewinn von 2 bis 3 km/h.
Entlastung der Muskulatur auf der Langstrecke
Besonders bei langen Distanzen spielt der Komfort eine Rolle. Anstatt dein Gewicht mühsam mit der Arm- und Schultermuskulatur zu stützen, ruhst du mit den Unterarmen stabil auf den Polstern. Dein Oberkörper kann sich entspannen, während du die volle Kraft effizient auf die Pedale überträgst.
Maximale Vielseitigkeit
Ein hochwertiges Setup kann ein spezialisiertes Zeitfahrrad in vielen Fällen ersetzen. Auch wenn das mutig klingt: Ich nutze ein Rennrad mit einem Aero-Auflieger selbst bei Duathlon-Wettbewerben und konnte damit mein Zeitfahrrad ersetzen.
Ein interessanter Test der Zeitschrift RennRad im Windkanal untermauert dies: Dort zeigte ein Zeitfahrrad bei 45 km/h sogar über 6 Watt mehr Widerstand als ein Aero-Rennrad (ohne Fahrer).
Der Grund: Ein Zeitfahrrad „funktioniert“ aerodynamisch erst im Zusammenspiel mit dem Fahrer in der Aeroposition. Statte ich nun mein Aero-Rennrad mit einem Auflieger aus, ist der Unterschied bei identischer Sitzposition des Fahrers minimal.
Der entscheidende Vorteil für mich: Ich kann mein gewohntes Rad ständig fahren und muss mich nicht erst kurz vor dem Wettkampf mühsam an eine völlig neue Geometrie gewöhnen.
Tipp:
Für tiefergehende Informationen schaut euch gerne meinen Blog zur perfekten Aero-Position an.




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Downloads & Links
Nach innen gewinkelte Bremsgriffe haben folgende Vorteile
Am Unterlenker:
Die Brems- und Schalthebel können einfacher und schneller erreicht werden, da die Finger weniger gestreckt werden müssen, um den Bremshebel zu erreichen. Die Stellung der Brems- und Schalthebel ist zudem angenehmer und bei einem Lenker mit Flare parallel zur Fahrtrichtung.
An den Bremsgriffen:
Hier hat die Hand eine leicht nach innen gedrehte Haltung. Das ist die natürliche Haltung der Hand, wenn sie (locker) nach vorne gestreckt wird. Die Rotation nach außen bzw. gerade nach vorne ist unnatürlich.
Auch können die Brems- und Schalthebel einfacher bedient werden. Besonders auf holprigem Untergrund ist es wichtig die Bremsgriffe fest zu halten und gleichzeitig zu Bremsen.
An den Bremsgriffhöckern (Aero-Hood Position):
Eine sehr aerodynamische Haltung ergibt sich durch das Halten an den nach innen gewinkelten Bremsgriffhöckern und Auflegen der Unterarme auf den Oberlenker. Im Grunde ist das eine ähnliche Haltung wie mit Aero-Auflieger. Durch den flachen Oberlenker ist das angenehm und hat den Vorteil, dass die Hände sehr schnell die Bremse bedienen können. Das ist mit den Extensions nicht möglich. Aero-Tests verdeutlichen in dieser Halterung eine bedeutende Reduzierung der Wattleistung von ca. 23 Watt bei 40 km/h gegenüber einem 40cm breiten Standard Rennlenker.
Testet dazu auch unseren Aero-Simulator.
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Am Oberlenker ändert sich nichts. Die Aerodynamik durch nach innen gedrehte Bremsgriffe ist nur minimal verschlechtert und in keinem Verhältnis zum aerodynamischen Gewinn durch die neue Haltung und die verbesserte Ergonomie.
Ihr seht – viele Vorteile und so gut wie keine relevanten Nachteile. Im Grund bleiben alle Hand-Positionen identisch. Auch die neuen Formen der Shimano und SRAM Bremshebel unterstützen diese Montageposition. Einfach mal selbst testen. An die neue Optik gewöhnt man sich innerhalb 2-3 Ausfahrten und möchte das verbessere Gefühl nicht mehr missen.
Video der Konstruktion

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